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Raschere Kreation dank dem Cube Foundation Model von Roblox

Mehr als nur 3D-Kreation.

  • Roblox stellt nun die 4D-Generierung vor, die auf dem Cube Foundation Model basiert. Mit dieser Technik wird Interaktivität als Dimension hinzugefügt, sodass Spieler funktionelle 3D-Objekte erstellen können, die sich nach ihren Vorstellungen verhalten. 
  • Die 4D-Generierung ermöglicht neue Arten des Gameplays und eine ganz neue Einbindung der Spieler. Gleichzeitig können Creator eine leistungsstarke neue Funktion im Roblox Studio entdecken. 
  • Die Technologie hinter der 4D-Generierung und Cube wird es Creatorn ermöglichen, vollständige Szenen mit Objekten, Umgebungen, Code, Animationen und mehr mit natürlichen Sprachbefehlen zu generieren. 

Wir haben das Cube Foundation Model entwickelt, um Tools für die Erstellung von 3D-Objekten und schließlich komplexere Aufgaben wie die Erstellung ganzer Szenen zu bieten. Heute kündigen wir den nächsten Schritt auf diesem Weg an: die Beta-Version der 4D-Generierung. Mit dieser Technologie erhält unser Cube-Modell ein wichtiges Element, nämlich die Funktionalität. Wir gehen damit über statische 3D-Objekte hinaus und geben Creatorn und Spielern die Möglichkeit, vollständig funktionale Objekte zu erstellen. Sobald ein Creator die 4D-Generierung in einer Experience aktiviert, können Spieler mit einem einfachen, textbasierten Prompt ein voll funktionsfähiges Auto generieren, einsteigen und damit herumfahren. Das System verwendet Regelsätze, die als Schemata bezeichnet werden, um bestimmte Objekte in Teile zu zerlegen, und fügt dann Verhaltensweisen hinzu, die sie zum Leben erwecken. Mit der 4D-Generierung können Creator neue Arten des Gameplays erschließen und es Spielern ermöglichen, ihre eigene Kreativität in ihre Experiences einzubringen.

So nutzen Entwickler die 4D-Generierung

Der Entwickler Laksh hat Cube und die 4D-Generierung in seinem Spiel Wish Master getestet, in dem sich die Spieler alles wünschen und erleben können, wie es im Spiel umgesetzt wird. Spieler haben damit schon fahrende Autos, fliegende Flugzeuge und sogar fliegende Drachen generiert. “Vor etwa sechs oder sieben Monaten habe ich mit dem KI-Assistenten von Studio experimentiert und fand ihn wirklich beeindruckend”, erklärte Laksh. “Ich dachte, es wäre genial, etwas Ähnliches für Spieler zu entwickeln, das sie im Spiel verwenden können.”

Es war eine wahre Herausforderung, alle Wünsche der Spieler zu erfüllen. “Die Spieler forderten Dinge an, die es nicht gab, oder formulierten ihre Wünsche auf eine Weise, die wir nicht erwartet hatten”, erklärte Laksh. “Wir haben das System kontinuierlich verbessert, um besser zu interpretieren, was die Spieler tatsächlich wollen. Die Reaktionen der Spieler waren fantastisch. Seit sie die Freiheit haben, selbst etwas zu erschaffen, experimentieren sie mit allen möglichen Dingen und genießen das wirklich.”

Heute können Spieler die Optionen Basic, Pro und 4D von Wish Master nutzen, um alle möglichen Objekte zu erstellen. Laksh und das Team haben große Pläne für Wish Master, darunter ein neues KI-Modell für die Outfit-Generierung, einen Build-Modus und einen Spieler-gegen-Spieler-Modus. Während des frühzeitigen Zugangs haben die Spieler über 160.000 Objekte mit der 4D-Generierung erstellt. Laksh erzählt, dass das Team einen Trend beobachten konnte: “Spieler, die sich mit der 4D-Generation beschäftigen, haben ihre Spielzeit in Wish Master durchschnittlich um 64 % gesteigert.”

So funktioniert die 4D-Generierung

Während der Beta-Phase konzentrieren wir uns auf die Kreationen in Experiences. Wir haben mit zwei Schemata gestartet, um das System zu testen: Car-5, ein fünfteiliges Multimesh-Auto, das aus einer Karosserie und vier Rädern besteht, und Body-1, das ein beliebiges Einzel-Mesh-Objekt erzeugen kann. Wir arbeiten aktiv an unserer übergeordneten Version, nämlich einem Schematasystem mit offenem Vokabular, das die Erstellung eines beliebigen Schemas ermöglicht. Wir gehen davon aus, dass wir bald Schemata einführen werden, die die Bandbreite von Tausenden Objekten in der realen Welt abdecken.

Im Backend definieren Schemata die erforderlichen Mesh-Ausgaben, um ein Modell funktionsfähig zu machen. Das Car-5-Schema stellt beispielsweise sicher, dass generierte Autos fünf separate MeshParts haben, die als Karosserie, linkes Vorderrad, rechtes Vorderrad, linkes Hinterrad und rechtes Hinterrad bezeichnet werden. Anstelle eines einzelnen Mesh ohne Artikulation können Benutzer nun ein Automodell mit Rädern generieren, die sich auf der Grundlage von Skripten drehen und wenden. 

Nachdem die Geometrie mit einem Schema generiert wurde, besteht der nächste Schritt darin, Funktionen hinzuzufügen. Da Benutzer Objekte während des Spiels generieren, müssen Skripte, die Verhalten zuweisen, an eine Reihe von Formen und Größen angepasst werden. Die 4D-Kreation umfasst einen Schritt, der Skripte auf die eindeutigen Dimensionen des generierten Objekts ausrichtet, damit die Teile wie erwartet funktionieren.

Wie geht es weiter?

Wir stellen uns eine Zukunft vor, in der Creator und Benutzer in der Lage sein werden, alle gewünschten 4D-Objekte und -Verhalten zu generieren, basierend auf beliebigen Schemata. Wir freuen uns darauf, diese Technologie unseren Benutzern sehr bald zur Verfügung zu stellen.

Außerdem untersuchen wir andere Wege, um die Kreation weiterzuentwickeln. Dazu zählt auch unser ehrgeizigstes Forschungsprojekt: Träumen in Echtzeit. Wir glauben, dass Weltmodelle eine enorme Chance bieten, neue Arten von Experiences auf Roblox zu ermöglichen. Roblox-CEO David Baszucki hat kürzlich eine frühe Demo unserer Forschung zum Träumen in Echtzeit auf Roblox Today geteilt.

Die nächste Stufe der Kreation auf Roblox ist die kontinuierliche KI-gestützte Evolution unserer Kreationsplattform. Mit ihr werden Creator immersive Umgebungen generieren, weiterentwickeln, debuggen und mit ihren Teams zusammenarbeiten können – und all das durch Prompts in natürlicher Sprache. Wenn jemand sich etwas erträumen kann, sollte er es auch zum Leben erwecken können.⁠